Missionszentrale der Franziskaner

das Hilfswerk - für die würde der Menschen - weltweit
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Impuls

In Äthiopien herrscht seit über einem Jahr Dürre

In letzter Minute erreicht mich heute ein Notruf von Schwester Almaz aus Jajura in Äthiopien. Weil die Zeit drängt, möchte ich diese dringende Bitte um Hilfe in den Vordergrund meines Briefes an Sie stellen.

Dramatische Szenen spielen sich in der Gesundheitsstation der Franziskanerinnen ab: Jebessa steht schon bei Sonnenaufgang an der Eingangstür zur Gesundheitsstation. Sie trägt ein aus Stofffetzen zusammengeflicktes Kleid. Sie ist dünn. Viel zu dünn. Drei Kinder sind bei ihr. Das jüngste, wenige Monate alt, liegt apathisch in ihrem Arm. Ihre Tochter und ihr Sohn hängen an einem Zipfel ihres Kleides. Sie können sich kaum noch auf den Beinen halten. Alle sind so schwach. Hunger trieb sie vier Stunden über schrundigen betonharten Boden. Ringsum nur versiegte Bäche und Tümpel. Soweit das Auge reicht, kein einziges grünes Fleckchen. Jebessa will irgendwohin, wo es Essen und Wasser gibt, egal, wo das ist. Sie und ihre Kinder bekommen Hilfe bei den Franziskanerinnen. Noch!

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„Teilt das Leben der Menschen.“

Elf Freiwillige nach Bolivien und Indien entsandt

Mit einem bewegenden Aussendungsritual, welches am Ende des Gemeindegottesdienstes in der Albertus-Magnus-Kirche in Bad Godesberg durchgeführt wurde, endete die Vorbereitung des Freiwilligenkurses 2016/2017. Die Freiwilligen bekamen ein Tau-Zeichen überreicht und wurden daran erinnert, dass sie an ihren Einsatzorten das Leben der Menschen teilen sollen – ihre Freude und Hoffnung, aber auch ihre Sorge und ihr Leid. Anfang August werden sie in ihre Einsatzländer ausreisen.

In diesem Jahr werden alle Freiwilligen in Projekten mit Kindern arbeiten - sowohl in Schulen, als auch in Kindertagesstätten und Straßenkinderprojekten. Sechs Freiwillige werden in drei unterschiedlichen Projekten in Cochabamba (Bolivien) eingesetzt und fünf Freiwillige gehen nach Indien.

Wandern für Rio

Menschen in den Armutsvierteln wurden unterstützt

Wandern für eine gute Sache
Mehr als 150 Menschen machten sich vergangenen Samstag anlässlich der Olympischen Spiele und der Paralympics im Sommer diesen Jahres in Rio de Janeiro von der Missionszentrale „auf den Weg“ zu den Franziskanerinnen von Nonnenwerth.

Gute Laune, gutes Wetter und ein guter Zweck verband die Wanderer, denn die VR-Bank Bonn hatte zugesagt, für jeden gelaufenen Kilometer pro Person 1,00 € für soziale Projekte der Franziskaner in Rio de Janeiro zu spenden.

Auf der Insel Nonnenwerth angekommen, empfing die Wanderer brasilianische Musik der Band So Sucéso und eine warme Suppe, welche die Franziskanerinnen von Nonnenwerth gespendet hatten. Die Aktion „Wandern für Rio“ wurde von der Missionszentrale der Franziskaner initiiert.

Im Namen der Menschen in den Armenvierteln von Rio de Janeiro bedanken wir uns sehr herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Unterstützen Sie uns mit einer Spende!


DZI Spenden-Siegel Missionszentrale der Franziskaner ist vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen auf transparente, sparsame und ehrliche Verwendung von Spenden- geldern geprüft worden und hat das DZI-Spendensiegel erhalten.