Zwei Jahre nach dem Erdbeben
Franziskaner auf Haiti bedanken sich herzlich für die Hilfe
Ein besonderes Projekt war die Lieferung von medizinischen Geräten und Medikamenten. Diese haben dazu geführt, dass viele lebensnotwendige Operationen - meist noch unter freiem Himmel - durchgeführt werden konnten.
Ein weiteres Projekt kommt direkt unterernährten Kindern zugute: In Casale, 45 km nordöstlich der Hauptstadt Port-au-Prince, erhalten die Kinder in zwölf Schulen täglich eine Mahlzeit. Diese Mahlzeit ist besonders in der Zeit vor der Ernte oft das Einzige,
was die Schüler am Tag essen.
In Port-au-Prince wurde eine Suppenküche für Straßenkinder eingerichtet. Hier erhalten Kinder zwischen sechs und 14 Jahren Hilfe, die ihre Eltern durch das Erdbeben oder durch Gewalt verloren haben. Die Kinder sind oft traumatisiert.
Am Stadtrand von Port-au-Prince bilden sich Neuansiedlungen von Menschen, die durch das Erdbeben alles verloren haben. Die Regierung hat zwar Land zur Verfügung gestellt, es fehlt aber völlig an Infrastruktur. Um den
Menschen eine Perspektive zu geben, stellen die Franziskaner Mikrokredite zum Beispiel für die Eröffnung eines kleinen Ladens, den Aufbau einer Hühnerzucht oder die Eröffnung einer kleinen Apotheke zur Verfügung.
Gemeinsam mit den Franziskanern auf Haiti bedanken wir uns herzlich für Ihre Unterstützung.

